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bezeichnet man einige Nächte um den Jahreswechsel. Ihnen wird vor allem in einigen Gegenden Bayerns, Österreichs und Südtirols eine besondere Bedeutung zugemessen. Die zwölf Nächte, auch Zwölfte oder Glöckelnächte genannt,sind die zwölf Nächte zwischen dem Heiligen Abend (24.12.) und dem Fest der Erscheinung des Herrn (6. Januar). Aber auch andere Zeiträume, z. B. zwischen dem Thomastag und Neujahr. Je nach Region gibt es Unterschiede in der Anzahl der Rauhnächte, Als die vier wichtigsten Rauhnächte werden bezeichnet: * 21./22. Dezember -Thomasnacht, Wintersonnenwende. Längste Nacht des Jahres * 24./25. Dezember - Christnacht * 31. Dezember/ 1. Januar - Silvesternacht * 5./6. Januar - Epiphaniasnacht, Erscheinung des Herrn In manchen Gegenden wird die Thomasnacht nicht hinzugezählt. Der Name leitet sich nicht von rauh (uneben) ab, auch nicht von Rauch (Ausräuchern).Hier gibt es Fehlinterpretationen. Früher gab es das Ausräuchern der Ställe oft mit Weihrauch durch den Pfarrer oder den Bauern. Die Bezeichnung geht vielmehr auf das mittelhochdeutsche Wort rauch (haarig) zurück und ist in der Kürschnerei als Rauhware für Tierfell noch in Verwendung. Die Nächte stehen in enger Verbindung mit Ritualien rund um das Nutzvieh, aber auch Verwandlungen zwischen Tieren und Menschen oder haarigen, mythischen Wesen |
erstellt: Juli 2008
aktualisiert am:
05.09.2010
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